Spendenswerte Organisationen

Die folgende Liste umfasst gemeinnützige Organisationen, mit denen ich auf irgendeine Weise persönlich zu tun hatte oder habe und die ich deshalb aus erster Hand als spendenswert empfehlen kann. Die Liste wird immer mal wieder erweitert, also schau einfach mal rein, wenn du gerade nicht weißt, wohin mit deinem Geld.


Stiftung Asienhaus

Die Stiftung Asienhaus in Köln bemüht sich um Inlandsaufklärung und Erwachsenenbildung und informiert dabei über alle wichtigen Belange im asiatischen Raum. Es geht darum, die Menschen hierzulande über die dortigen Geschehnisse aufzuklären und ihnen zu verdeutlichen, welche Auswirkungen ihr Handeln auf die Menschen in Asien hat.

Ich hatte die Freude, die Geschäftsführerin Dr. Monika Schlicher persönlich kennenzulernen und viel über die Stiftung und ihre Arbeit zu erfahren. Das Schöne an einer Stiftung ist, dass dein Geld dort nicht ausgegeben, sondern sinnvoll angelegt und mit den Zinsen gewirtschaftet wird. Durch das sinkende Zinsniveau ist die Stiftung Asienhaus allerdings derzeit besonders auf neue Spenden angewiesen. Spenden kannst du hier.



Fight Worldsuck

Bei der Foundation to Decrease Worldsuck mache ich schon seit fast zehn Jahren mit, da darf sie hier natürlich nicht fehlen! Jedes Jahr im Dezember veranstaltet die Foundation (die allerdings keine zinsarbeitende Stiftung ist, sondern ihr Geld ausgibt) das Project for Awesome, bei dem Leute auf YouTube Videos über ihre Lieblings-Wohltätige-Organisation einstellen können und dann alle wählen, welche Organisationen die Foundation in dem Jahr unterstützen soll. Das Geld kommt zusammen, indem Freiwillige und die Initiatoren des Projekts (darunter der bekannte Autor John Green) Dinge spenden, die man erwerben kann. Letztes Jahr waren das wieder knapp 2 Millionen Dollar (!!!), die zur Hälfte an Partners in Health und Save the Children gingen und zur anderen Hälfte an die von der Gemeinschaft ausgewählen Projekte. Die Foundation to Decrease Worldsuck kann also tatsächlich etwas bewegen, allein weil sich so viele Leute weltweit beteiligen. Wie siehts mir dir aus?



Ebenfalls eine Organisation die mich schon sehr lange begleitet ist Zukunft für Kottar. Ihren Sitz hat sie im Nachbarkaff meines bayerischen Heimatkaffs, was daher kommt, dass der indische Pater Jeremias in den 80er Jahren dort die Urlaubsvertretung in der Pfarrei Pfatter übernahm. Seitdem besteht eine rege Beziehung zu ihm und seinem Projekt, mit regelmäßigen gegenseitigen Besuchen. Über Zukunft für Kottar werden v.a. Kinderpatenschaften vermittelt und ab und an auch das eine oder andere Haus mittels Spenden gebaut. Die Verwaltungskosten sind verschwindend gering, eine Patenschafts gibt's schon ab 10 € im Monat und die Organisation hat noch den Charme von "klein und transparent", den man bei vielen großen Organisationen vermisst.  Hier entlang für Infos zur Patenschaft (Ich hab auch eine.)!



Noch eine liebenswerte Organisation von hier um die Ecke: Die Kinderhilfe Afghanistan. Der Gründer Reinhard Erös, der schon seit den 80er-Jahren aktiv in Afghanistan hilft und 1998 die Kinderhilfe ins Lebens rief, war früher Bundeswehr-Arzt und sah dadurch die Zustände in Afghanistan mit eigenen Augen. Mittlerweile ist die gesamte Familie Erös mit im Boot und hilft bei den verschiedenen Projekten: 29 Schulen in fünf Provinzen, Kindergärten, eine Mutter-Kind-Klinik, zwei Berufsschulen für Mädchen und so einiges mehr. Es ist wunderbar zu sehen, was die Kinderhilfe Afghanistan seit ihrer Gründung schon alles geschafft hat! Wie der Name sagt konzentriert sich die Organisation auf Afghanistan, ist mittlerweile aber auch in Pakistan aktiv. Es gibt noch viel mehr Wissenswertes, das du hier nachlesen kannst. Und hier kannst du spenden. ;-)



Kurzes Vorgeplänkel: Meine Mutter (mindestens so gute Weltretterin wie ich) singt in unserem Dorfkirchenchor, wo immer mal wieder Studenten der Musikhochschule Regensburg als Chorleiter aushelfen. Einer dieser Studenten war Joseph Wasswa aus Uganda. Er hat den Traum einer Musikschule in seinem Heimatland, der ILMS - "International School of Music, Languages and Studio Production". Musik spielt in Uganda eine sehr große Rolle und jemand mit einer musikalischen Ausbildung hat damit ein gutes Standbein.

Normalerweise bin ich kein Fan von Projekten in Afrika, weil da Gelder auch gerne mal versickern, aber nicht so hier! Josephs Brüder in Uganda (einer Banker, der andere Pfarrer) haben die Finanzen im Blick und um die Organisation kümmert sich der von Joseph gegründete Förderverein für Musik und Kultur Uganda. Jedes Jahr gibt es ein großes Chorprojekt, bei dem meine Mutter immer mit Herzblut dabei ist und mit dem Spenden für die Schule in Uganda gesammelt werden. Meine Mutter war dafür sogar selbst schon in Uganda und kann aus erster Hand berichten. Hier erfahrt ihr mehr zu Joseph Wasswa und hier könnt ihr an den FMK spenden. Oder kommt doch einfach zu einem der Benefizkonzerte (Juni/Juli 2018) - die Musik ist großartig!